Präambel der Stiftungssatzung

Freifrau Margarethe von Witzleben, seit ihrer frühen Jugend selbst hörgeschädigt, war die Begründerin der Schwerhörigen-Selbsthilfebewegung in Deutschland.

Die Stifter wollen mit der im Jahr 2000 gegründeten und nach ihr benannten Stiftung ihr Andenken bewahren und damit zugleich in ihrem Sinne wirken und die Förderung der Schwerhörigen und Ertaubten nachhaltig sichern.

Über ihre eigene Fördertätigkeit hinaus möchte die Stiftung die Bereitschaft von Bürgern wecken, sich für hörgeschädigte Menschen einzusetzen und privates Engagement auf diesem Gebiet zu initiieren. Für dieses Anliegen haben wir die Form der Gemeinschaftsstiftung gewählt, weil uns das stifterische Engagement vieler Menschen am Herzen liegt.

Jahresrückblick 2009

Aufrichtigkeit in der Gesellschaft
Ist wie ein Eisenträger in einem Kartenhaus.
Somerset Maugham

Ein Jahr tiefgreifender Ereignisse neigt sich dem Ende zu. Im letzten Jahresrückblick schrieb ich über die Finanzkrise, die weltheit die Menschen beschäftigte.
Das Schlimmste scheint inzwischen im Griff.Leider werden im nächsten Jahr die Auswirkungen auf dem Arbeitsmarkt ( Entlassungen ) zu spüren sein. Bisher konnte man durch Maßnahmen wie befristete Kurzarbeitszeiten und massive Stützung der Finanzmärkte die Krise einigermassen abwenden.Die Aktienmärkte erholen sich stetig.

Die Auswirkungen auf unsere Stiftung sind weiterhin relativ gering, dank der vorsichtigen und konservativen Anlagepolitik.Das bedeutet, dass die Fördersummen auch 2010 relativ konstant sein werden, sodaß die Stiftung auch weiter in konstanter Höhe fördern kann.

Wir förderten 2009,
Wie jedes Jahr wurde der DSB mit einer Pauschalförderung unterstützt .

Im August führte der DSB einen sogenannten parlamentarischen Abend durch, der in Berlin-Mitte in der Landesvertretung Schleswig-Holstein beim Bund stattfand und lud die Behindertensprecher der Bundestagsfraktionen ein. Auf einer Podiumsdiskussion, der ein Impulsreferat von Prof. Dr. Jürgen Kießling voranging, wurde das aktuelle Thema des direkten Versorgungsweges thematisiert.Es schloss sich eine rege Diskussion mit dem zahlreich erschienenen Publikum an. Die Stiftung unterstützte die Veranstaltung. Aus Sicht des DSB war die Veranstaltung erfolgreich. Dies war der Auftakt zu weiteren sozialpolitischen Aktivitäten des DSB.

Aus Anlaß des 10jährigen Bestehens des Kommunikationszentrum, das durch den DSB Ortsverein Bonn/ Rhein-Sieg Kreis betrieben wird, förderte die Stiftung die Anschaffung einer modernen Kommunikationsanlage.

Die neue UN-Konvention für Menschen mit Behinderungen ist in Deutschland seit dem 26.3.2009 rechtsverbindlich..Sie fordert die Umwelt barrierefrei zu gestalten.
Der DSB führte dazu 2 Seminare durch, mit dem Ziel Multiplikatoren und Fachreferenten, die die Einrichtungen u.A. in Alten-, Pflegeeinrichtungen,Kliniken bei der Umsetzung der Barrierefreiheit unterstützen, zu schulen.Die Stiftung übernahm die Finanzierung bis auf den zu leistenden Eigenanteil.

Die Fördersumme betrug für alle Massnahmen 3.050 EUR

Ausblick auf das Jahr 2010/2011.
Die Stiftung wird auch 2010 die sozialpolitische Interessenvertretung des Deutschen Schwerhörigenbundes unterstützen.

Im Jahr 2011 stehen einige Jubiläen an, die in einem würdigen Rahmen begangen werden sollen. Dies sind:
110 Jahre Selbsthilfe für Schwerhörige und Ertaubte, begründet durch Margarethe von Witzleben.

100 Jahre Schwerhörigen Verein Dresden e.V.

100 Jahre Schwerhörigen Verein Stuttgart e.V.

60 Jahre DSB.Er wurde nach dem 2. Weltkrieg 1950 wiedergegründet.

20 Jahre Vereinigung der beiden Schwerhörigenverbände Ost/West ( nach dem Mauerfall )

10 Jahre Margarethe-von-Witzleben Gemeinschaftsstiftung ( 1.Kuratoriumssitzung 2001 in Berlin )

Der DSB wird auch in den kommenden Jahren seine sozialpolitische Arbeit zum Wohle der Schwerhörigen und Ertaubrten weiterführen nund ist für jede Unterstützung dankbar. Die Stiftung wird im Rahmen ihrer finanziellen Möglichkeiten dabei unterstützen.

Ich bitte Sie ganz herzlich, helfen Sie uns helfen

Jeder Betrag ist uns willkommen. Sie können das ganz einfach tun, indem Sie auf folgende Konten überweisen können:

Landesbank Berlin
BLZ: 100 500 00
Kto: 141 0068877

Bank für Sozialwirtschaft
BLZ: 100 205 00
Kto: 324 35 00

Haben Sie noch weitere Fragen? Sie können sich gerne an uns wenden, auch in speziellen Fragen.

Die Margarethe – von – Witzleben – Gemeinschaftsstiftung wünscht Ihenen und Ihrer Familie ein besinnliches Weihnachtsfest und ein gutes neues Jahr 2010