Der Sinn des Lebens ist, deinem Leben einen Sinn zu geben. (Wilhelm Busch)

 

Sorgen und denken − für andere

Die Margarethe von Witzleben Gemeinschaftsstiftung geht auf das Engagement einer Frau zurück, die in ihrer Jugend nach und nach ertaubte. Zwar gehörte sie einer privilegierten Gesellschaftsschicht an, „uraltem Adel“ sogar, und hätte ihren Fokus keineswegs darauf richten müssen, anderen selbstlos beizustehen. Dennoch tat sie es. Und das in einer Zeit, in der die Leibeigenschaft bereits abgeschafft war, aber noch immer das Dreiklassenwahlrecht herrschte, das den Reichen eine gewichtigere Stimme gab, nur weil sie vermögend waren.

Der Umgang mit den Arbeiterkindern auf dem elterlichen Rittergut Kitzscher war unverkrampft und herzlich. Sie wuchs ebenso wie ihre sechs Geschwister bescheiden und naturverbunden auf und verzichtete auf Samt und Seide. Sie genoss eine moderne Erziehung, in der Bildung eine herausragende Rolle einnahm.

In dem biografischen Buch über Freifrau von Witzleben, „Auch einsame Seelen können glücklich werden“, heißt es beispielsweise: „Wenn die Küchenfee den Kindern eine Scheibe Schwarzbrot dick mit Butter bestrich oder ihnen gar erlaubte, am Trockenobst zu naschen, dann waren das Leckerbissen für sie“.

Vielleicht macht es dieses Wissen leichter zu verstehen, wieso sich Margarethe nicht mit den für ihren Stand üblichen Beschäftigungen zufrieden gab, sondern ihrem Leben einen tieferen Sinn geben wollte. So, wie es ihr die Eltern vorlebten, nämlich sich gegenüber den Armen zur Hilfeleistung verpflichtet zu sehen, so sah sich Margarete denjenigen gegenüber verpflichtet, die − wie sie selbst − schlecht oder gar nicht hören konnten.

Erstaunlicherweise nahm sie für ihre karitative Tätigkeit nicht die Möglichkeiten ihrer Eltern in Anspruch, sondern zeigte sich sehr einfallsreich darin, benötige finanzielle Mittel durch Eigeninitiative aufzutun.

 

Der Gesellschaft etwas zurückgeben

Eigeninitiative ist auch unser Thema, mit dem wir die Schwerhörigen-Selbsthilfe deutschlandweit noch weiter stärken möchten. Wie Margarethe, müssen auch wir beharrlich daran arbeiten, finanzielle Mittel zu mobilisieren, die in das Stiftungsvermögen einfließen.

Auch wenn das Ehrenamt eine große Stütze des gesellschaftlichen Miteinanders ist: Ohne Geld sind die Möglichkeiten in unserer hochtechnisierten Lebenswirklichkeit begrenzter denn je. Ohne Öffentlichkeitsarbeit, bleibt die Sichtbarkeit unter ihren Möglichkeiten. Und ohne Sichtbarkeit kann es keine Handlungsspielräume für neue Ideen geben.

Deshalb verstehen wir uns als Dienstleister bzw. Vermittler, damit Sie Ihre ganz persönlichen Interessen in die Schwerhörigen-Selbsthilfe in Deutschland einbringen können. Und wir wollen, dass Sie ein gutes Gefühl dabei haben.

Nicht entscheidend ist, ob Sie dabei für unsere Gemeinschaftsstiftung spenden oder stiften oder an ein Testament oder Vermächtnis denken. Auch nicht der Stiftungszweck, den Sie verfolgen. Entscheidend ist allein, dass Sie mit uns gemeinsam die Intention unserer Stiftung verbreiten und andere hierfür begeistern möchten. 

 Lesen Sie dazu auch: Warum Spenden glücklich macht. 

 

Zustiftung − bundesweit oder regional?

Sie stiften in den Sozialfonds Hören, der bundesweit satzungsgemäß die Selbsthilfe für Schwerhörige und Ertaubte nachhaltig unterstützt

oder

Sie tragen dazu bei, den bereits bestehenden Stiftungsfonds Berlin nachhaltig zu stärken, um an dem Erhalt des HörBIZ Berlin, in der Trägerschaft des Sozialwerkes der Hörgeschädigten Berlin e.V. mitzuwirken.

In jedem Fall sind Sie als Stifter oder Zustifter frei darin, wie Sie ihr Engagement ausgestalten wollen. Als Stifter haben Sie zudem die Option, sich ein Mitbestimmungsrecht für die Verwendung der Mittel vorzubehalten oder auch den Stiftungszweck, der Ihnen vorschwebt.

Bei offenen Fragen, können Sie sich jederzeit über dieses Kontaktformular an uns wenden.

Weitere Informationen zum Thema Gemeinschaftsstiftung finden Sie auf dieser Webseite unter dem Menüpunkt Organisation.

Gerne können Sie sich bei Fragen und Wünschen via E-Mail auch persönlich an Adolf Becker, Kuratoriumsmitglied und ehrenamtlicher Geschäftsführer, wenden. Alternativ auch direkt an die Stiftungsadresse .